FOLGENDE STÖRUNGSBILDER WERDEN DIAGNOSTIZIERT UND BEHANDELT
• affektive Störungen (z. B. Depression)
• Angststörungen
• Störungen des Sozialverhaltens
• Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen (ADHS)
• Essstörungen (z. B. Anorexie)
• Zwangsstörungen
• Entwicklungsstörungen
• Autismusspektrumsstörungen
• Ticstörungen/Tourette-Syndrom
• körperliche Beschwerden ohne erkennbare körperlich-neurologische Ursache
• andere emotionale und Verhaltensstörungen des Kindes- und Jugendalters (z. B. Einnässen, Schulprobleme)
WAS PASSIERT IN DER DIAGNOSTIK?
Existieren schon Informationen aus vorherigen Behandlungen, Beratungen oder Diagnostik, ist es hilfreich, wenn Sie alle Ihnen verfügbaren Befunde mitbringen.
Zu Beginn erfolgt eine psychiatrische Diagnostik:
• Klärung der aktuellen Problematik und der Vorgeschichte
• Erhebung des Psychopathologischen Befundes
• Ausfüllen von Fragebögen
Zudem kann weitere Diagnostik folgen:
• Leistungs- und Entwicklungsdiagnostik
• Diagnostik zu Teilleistungsstörungen (Lese-Rechtschreibstörung, Dyskalkulie)
• körperlich-neurologische Untersuchung
• Veranlassung Laboruntersuchungen
• Veranlassung weiterer körperlicher Diagnostik (z. B. Audiometrie, EKG, EEG, MRT)
• Austausch mit Schule, Kindergarten etc.
• ggf. Hausbesuche, Kindergarten- bzw. Schulhospitationen
WIE SIEHT DIE BEHANDLUNG AUS?
Nach der Diagnostik werden in einem gemeinsamen Auswertungsgespräch alle erhobenen Befunde und die Diagnose besprochen.
Folgende therapeutische Angebote tragen zu einer erfolgreichen Behandlung bei und können auf Wunsch in der Praxis durchgeführt werden:
• Einzel- und Familiengespräche (Beratung/ Psychoedukation)
• Gespräche mit Kindergarten, Schule, oder Jugendamt
• Gruppengespräche (Ressourcengruppe)
• Pharmakotherapie (Medikamente)
• Empfehlung Ergo- und Logotherapie
• Empfehlung Physio- und Bewegungstherapie
• Empfehlung Kinder- und Jugendhilfe (Jugendamt/ Sozialamt)
• Empfehlung Psychotherapie oder Familien-therapie
Falls eine ambulante Diagnostik bzw. Behandlung z.B. aufgrund der Schwere oder Komplexität der Problematik nicht ausreichen sollte, wird eine teilstationäre bzw. stationäre Behandlung des Kindes/Jugendlichen besprochen.